Weitere Infos zum Videoprojekt

Der erste Videoblock ist bereits fertig gestellt. Es dreht sich um die Glock 19. Die Idee hinter den Videos ist es die wichtigsten Dinge wie Laden/Entladen zu zeigen. So können sowohl Neueinsteiger, als auch Menschen ohne Zugang zu Waffen diese Abläufe einfach vorgezeigt sehen.

Die Videos sind unkommentiert und zeigen einfach die richtige Vorgehensweise. Es ist leicht nachzumachen. Das erste Video erscheint am Sonntag um 18 Uhr.

Wie geht es weiter?

Liebe Leser!

In letzter Zeit sind etwas weniger Beiträge erschienen. Ich arbeite derzeit an Kurzvideos, die den Umgang mit verschiedenen Schusswaffen erklären sollen. Diese werden demnächst hier veröffentlicht werden.

Es lohnt sich also, wenn nicht bereits getan, die Seite hier zu abonnieren.

 

Spendenaufruf Firearms United

Liebe Leser!

Die europäische Waffenlobby Firearms United benötigt unsere Hilfe. Die geplanten Gesetzes-Verschärfungen müssen unbedingt verhindert werden.

Hierfür gibt es ein Spendenkonto, damit die Aktivisten zB ihre Reisekosten nach Brüssel finanzieren können und weitere Schritte gesichert sind.

Auf dieser Seite sind genauere Informationen: http://firearms-united.com/2016/06/07/donate/

 

9mm oder .45?

Diese Frage wird seit Jahrzehnten gestellt. Es gibt Argumente für beide Seiten.

.45 und 9mm

.45 und 9mm beide mit Vollmantelgeschoß

Eigenschaften von .45

  • Größerer Durchmesser
  • Mehr Mannstopwirkung

Eigenschaften von 9mm

  • Höhere Magazinkapazität
  • Geringerer Platzbedarf bei Lagerung und Transport
  • Weniger Rückstoß
  • Kostet halb so viel

Bei beiden Kalibern sind jedoch die Trefferlage und das jeweilige Geschoß durch nichts zu ersetzen.

Munition statt Gold?

Diese Idee ist nicht so abwegig. Es wird ja über die Abschaffung des Bargelds diskutiert und da kaufen viele Gold. Aber kann man eigentlich auch in Munition anlegen?

Vom Gesetz her muss man, wenn man mehr als 5000 Schuss Munition in einem räumlichen Naheverhältnis lagert, eine Meldung an die Behörde machen (§ 41/1 WaffG). Es werden alle Kaliber zusammengezählt.

Nach dieser Meldung kann es sein, dass die Verwahrung kontrolliert wird. Die Munition muss ja  vor dem Zugriff Unberechtigter geschützt werden.

Jedenfalls darf man aber bis 5000 Schuss haben. Im Handel werden oft 1000 Schuss Pakete angeboten. Preislich sind diese oft am besten. Bei 9mm spart man pro 50 Schuss Schachtel schon fast 5€ wenn man in dieser Menge kauft.

Empfohlene Kaliber (weil häufig):

  • 9 x 19 mm
  • .223 Rem / 5,56 x 45 mm
  • .45 ACP/Auto
  • .38 Special / .357 Magnum
  • .22 lr / lfB

Es gab und gibt immer noch Lieferschwierigkeiten, da ist es natürlich angenehm wenn man genug zu Hause hat. Außerdem kann die Munition, natürlich nur unter Berechtigten, gut als Tauschmittel benutzt werden.

 

Privatverkauf Kategorie B

Bei der Kategorie gibt es, wie zu erwarten, mehr zu beachten.

  • Der Käufer muss eine WBK oder einen WP haben.
  • Der Käufer muss wissen, ob er einen Platz frei hat.
  • Käufer und Verkäufer müssen an die ausstellende Behörde des Käufers melden.

Der größte Unterschied sind also die Behördenwege. Dieses Schreiben muss folgendes beinhalten:

  • Art und Kaliber
  • Marke
  • Type
  • Herstellungsnummer der überlassenen Waffen
  • Name und Anschrift des Überlassers und des Erwerbers
  • Nummern deren Waffenpässe oder Waffenbesitzkarten
  • Datum der Überlassung

Das kann man umgehen, wenn man die Waffe über einen Händler verkauft.

Privatverkauf Kategorien C und D

Das muss man beachten, wenn man eine Waffe der Kategorien C oder D privat weiterverkauft.

  • Käufer muss über 18 Jahre sein
  • Es darf kein Waffenverbot vorliegen
  • Man hat dem Käufer die „Registrierungsdaten in geeigneter Form bekannt zu geben.“ (§ 34/4 WaffG). Damit ist die Registrierungsbestätigung für das ZWR gemeint.
  • Ein schriftlicher Kaufvertrag ist nicht erforderlich, aber empfohlen. (Mustervertrag am Ende des Beitrags)
  • Der Käufer hat dann sechs Wochen Zeit, die Waffe von einem Händler ins ZWR eintragen zu lassen.

Das war der waffenrechtliche Teil. Wie bei jedem Kaufvertrag entstehen allerdings auch hier dem Käufer und dem Verkäufer Rechte und Pflichten. Die wichtigste ist die Gewährleistung (§ 922ff ABGB). Der Käufer hat nämlich in Österreich, wenn man es nicht ausgeschlossen hat, 24 Monate Gewährleistung. Ob das bei einer gebrauchten Waffe angebracht ist, muss jeder selbst entscheiden. Man kann das ganz einfach ausschließen, im Zweifel ist hier die Schriftform zu empfehlen.

Kaufvertrag für Waffen C und D zum Download

Qualität der Munition

Hauptsache das Kaliber stimmt? Leider nein. Beim Munitionskauf gibt es einiges zu beachten. In den meisten Fällen kommt man nicht um einen Test an der eigenen Waffe herum. Selbst baugleiche Waffen haben durch minimale Toleranzen manchmal ein unterschiedliches Trefferbild. Hier gilt es dann verschiedene Munitionssorten zu probieren. Die Perfektion findet diese Suche im Wiederladen. Hier produziert man nach seinen eigenen Vorstellungen seine eigene Munition.

Drei Sorten .30-06

Drei Sorten .30-06

Aus eigener Erfahrung kann ich folgende Empfehlungen abgeben:

  • Verpackte Ware ist der Schüttware vorzuziehen
  • Bevor man 1000 Schuss kauft sollte man mit weniger testen
  • Geco Munition hat noch nie enttäuscht
  • Wenn eine Munition gut ist, dabei bleiben
  • Wenn eine Munition nicht passt, sich von ihr trennen

Pfefferspray (Teil 2)

Pfefferspray zur Heimverteidigung? Geht das?

Ein großer Spray mit genügend Reserven zur Heimverteidigung

Ein großer Spray zur Heimverteidigung

Die kleinen Dosen für die Jackentasche kennt fast jeder. Aber es gibt auch größere. Zum Mitnehmen nicht mehr geeignet. Dafür verfügen diese über viel mehr Inhalt. Das Aussehen erinnert eher an einen Feuerlöscher, als an ein Pfefferspray.

Vorteile gegenüber Schusswaffen

  • Im Regelfall keine Folgeschäden
  • Keine Gefahr für das Gehör
  • Von der Gesellschaft besser akzeptiert
  • Jeder über 18 darf das benutzen/führen/kaufen (Ausnahme: Waffenverbot)
  • Kostengünstiger

Nachteile gegenüber Schusswaffen

  • Geringere Drohwirkung
  • Stoppt Angriff eventuell nicht endgültig
  • Schwächt auch das Opfer (Einatmen)
  • Ablaufdatum
  • Kürzere Einsatzdistanz

Zusammengefasst lässt sich erkennen, dass Pfefferspray für die Heimverteidigung eine ideale Ergänzung ist. Bestimmt lassen sich viele Situationen damit ohne den Einsatz einer Schusswaffe beenden. Nicht umsonst hat es sich im Bereich Militär und Polizei in den letzten Jahren bewährt.

Link zum Walther Home Defense Spray: http://amzn.to/28ZCqvK

Pfefferspray (Teil 1)

Manche Personen haben keine Schusswaffen. Das kann verschiedene Gründe haben. Aber auch die sollten sich gegen einen Angreifer wehren können. Außerdem darf man in Österreich nur mit Waffenpass oder Jagdkarte seine Schusswaffe außerhalb der eigenen vier Wände führen. In diesem Artikel widmen wir uns Abwehrsprays. Auch als Inhaber einer klassischen Schusswaffe sollte man immer über mehrere Abwehrmöglichkeiten verfügen.

Abwehrspray – Pfefferspray – CS-Spray – Bärenspray

Handelsüblicher Pfefferspray im Taschenformat

Handelsüblicher Pfefferspray im Taschenformat

All diese Sprays haben ein Ziel: Den Angreifer außer Gefecht und in die Flucht zu schlagen. Es gibt verschiedene Wirkstoffe. Welcher jetzt der beste ist, das weiß niemand so genau. Grundsätzlich sind solche Sprays aber nur wirksam, wenn sie eingesetzt werden können. In der  Innentasche der Handtasche auf dem Rücksitz des geparkten Autos wird es der überfallenen Dame nicht helfen. Das ist natürlich übertrieben, zeigt aber den Grundgedanken. Eine Waffe muss stets zugänglich sein. In erhöhter Bereitschaft muss sie sogar einsatzbereit sein.

Klartext: Pfefferspray immer in der äußersten Jackentasche führen. So kann man die Dose bereits in der Hand halten. Im Ernstfall nur noch den Arm aus der Tasche nehmen. Für Außenstehende ist nichts erkennbar. Viele Leute haben die Hände in den Jackentaschen. Die Zeit vom Erkennen der Gefahr bis zur Abwehrhandlung lässt sich so auf 1-2 Sekunden reduzieren.

Es gibt außerdem eine Unterscheidung zwischen Strahl und Nebel. Strahl ist nicht so windanfällig und hat höhere Reichweite, dafür muss man genauer zielen. Es ist Geschmackssache. Außerdem hat jeder Pfefferspray ein Ablaufdatum.

Tipp: Jeder der eine Waffe führt sollte diese zumindest einmal ausprobiert haben. Nur so kann ein richtiger Einsatz garantiert werden. Manche Sprays haben bestimmte Sicherungen. Das muss man zumindest wissen. Bitte nur im Freien probieren. Die ganz Mutigen können natürlich auch die andere Seite ausprobieren. Reichlich Wasser zum Ausspülen bereithalten.