Die Kategorien

In Österreich sind Schusswaffen in vier Kategorien eingeteilt. Diese Einteilung mag nicht immer logisch erscheinen, deshalb versuche ich sie zu erklären.

Kategorie A – Verbotene Waffen
Kategorie B – Faustfeuerwaffen, Halbautomaten und Repetierflinten
Kategorie C – Repetierbüchsen
Kategorie D – Flinten

So weit zur Übersicht, im Folgenden werde ich noch auf die Besonderheiten der einzelnen Kategorien eingehen. Alle Feinheiten kann ich allerdings nicht ausführen, sehen Sie hierzu die §§ 17 ff WaffG.
Kategorie A, also verboten, sind prinzipiell getarnte, vollautomatische und kriegerische Waffen. Eine unerklärliche Position nimmt die Vorderschaftrepetierflinte ein. Diese klassische Pumpgun ist in Österreich auch als verboten eingestuft. Auch Schalldämpfer, Handgranaten, Schlagringe und als Regenschirm getarnte Schwerter sind verboten.

Merke:
An Faustfeuerwaffen dürfen Laser-Licht-Module befestigt werden. An Langwaffen sind Scheinwerfer verboten, Lasermodule allerdings erlaubt.

Waffen der Kategorie B werden auch genehmigungspflichtige Schusswaffen genannt. Diese erhält man nur mit einem waffenrechtlichen Dokument.
Waffen der Kategorien C sind registrierungspflichtig. Das bedeutet, dass man sowohl Neukäufe, als auch den Altbestand in das zentrale Waffenregister eintragen muss. Diese Registrierung ist in jedem Waffengeschäft möglich. Beim Neukauf übernimmt es der Händler normalerweise selbstständig.
Auch Waffen der Kategorie D sind beim Neuerwerb und bei Weitergabe eines Altbestandes registrierungspflichtig. Außerdem gilt für diese Waffen, gleich wie bei Kategorie C, eine dreitägige Wartepflicht.